Vogelnothilfe e.V.

Die Auffangstation

ist auf etwa 2000 qm Wald und Wiese angelegt. Sie besteht aus einem Holzhaus, das zur Aufnahme verletzter, volierenuntauglicher Vögel dient und auch als Stall für größere Vögel genutzt werden kann. Zur Zeit haben wir 5 festinstallierte Großraumvolieren von 15 qm bis zu 70qm. Eine weitere Großraumvoliere von etwa 100qm ist geplant und soll noch dieses Jahr verwirklicht werden. Desweiteren stehen aus Systhemvolierenteilen schnell aufzubauende Gehege zur Verfügung, die nach Bedarf errichtet werden können.

Die Wiese bietet Enten, Gänsen und Schwänen Freilauf. Hier soll auch noch eine Teichanlage gestaltet werden, damit die Vögel die Möglichkeit zu ausgiebigem Schwimmen nutzen können. Ein spezieller 1,20m hoher mobiler Geflügelzaun, den man an ein Weidezaungerät anschließen kann,  hindert die Vögel daran, im Wald spazieren zu gehen.

In unserem Wohnhaus befindet sich im Büro der Vogelnothilfe die Kükenstation: ein eigens für Nestlinge  bereitstehendes Brutgerät dient als sicherer und gleichmäßig warmer Aufenthalt für die Vogelküken bis zur vollständigen Ausbildung des Gefieders. Weitere Wärmeboxen bieten zusätzlichen Platz sowie Vitrinen für die ersten Ausflüge bis zur selbständigen Futteraufnahme.

Erst danach können die Jungvögel in Auswilderungsvolieren draußen untergeracht werden.

Entgegen vieler Meinungen ist unsere Auffangstation kein Tiergarten oder Vogelpark, sondern ein spezielles Tierheim für wilde Vögel. Daher kommen Sie bitte erst nach telefonischer Anmeldung.

Bei uns kann man keine Vögel in den Volieren ansehen, da die meisten Tiere krank oder verletzt sind und große Angst vor den Menschen haben. Wir bitten Sie deshalb:

  • wahren Sie Abstand vor den Vogelgehegen.
  • das Vogelhaus darf nicht betreten werden, hier sind besonders scheue oder ansteckend erkrankte Vögel untergebracht!
  • Hunde bleiben am besten im Auto oder sie müssen an der kurzen Leine geführt werden. Unsere Wiesen sind keine Hundetoilette, "Hinterlassenschaften" müssen umgehend vom Hundebesitzer entfernt werden.
  • Verlassen Sie die festen Wege nicht, im Gelände kann Unfallgefahr bestehen!
  • Kinder sind uns immer willkommen, trotzdem dürfen sie nicht unbeaufsichtigt auf dem Gelände herumlaufen
  • auch wenn einige unserer Dauerpflegevögel zutraulich erscheinen: sie alle beissen und können außerordentlich schmerzhafte Verletzungen zufügen!

 

       

Das kleine Holzhaus dient als Aufenthalt für verletzte Tiere oder als Stall

 

Die kleinen Grünfinken sind sicher im Brutkasten aufgewachsen. Jetzt wollen sie bald ihre Flügel ausprobieren.

 

Teilansicht der begrünten Volierenanlage

 

 

   

   

Storch DE L 975 hat im Winter 2010 / 11 kalte Beine in Deutschland bekommen. Der im Jahr 2002 im Zoo Rostock aufgepäppelte Vogel hat jedoch Hilfe bei den Menschen gesucht und so kam er in unsere Station.

  Während einer Schlechtwetterfront kam im Frühjahr 2009 dieser Kranich erschöpft zu Boden. Er wurde hier wieder auf die Beine gestellt und zur weiteren Pflege und Auswilderung in eine Wildtierauffangstation der Terra Mater Organisation in die Lüneburger Heide verbracht.
 

Versetzbares Gehege zum Aufziehen junger Enten